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Druckerpatronen

Aktion Sammeldrache

Liebe Eltern und Schüler*innen der Realschule Wallenhorst!

Wissen Sie, wisst ihr, was der Sammeldrache ist und was dieser macht? Nein? Dann möchten wir das erklären:

Der Sammeldrache ist eine Sammelbox der Firma Interseroh Produkt Cycle GmbH bei Melle. Als Schule kann man eine Sammelbox bestellen und in dieser leere Druckerpatronen von Laser- und Tintenstrahldruckern hineinwerfen. Es dürfen auf keinen Fall andere Gegenstände hineingeraten.

Diese Sammelbox wurde von der Schule bereits angeschafft.

Wir als Schule bekommen für die abgegebenen Druckerpatronen „GUPs“ (Grüne Umwelt Punkte) und können sie z.B. gegen Sportgeräte und Spielzeuge (Tischtennisschläger, Bälle etc.) eintauschen.

In Deutschland werden jährlich 120 Millionen Druckerpatronen verbraucht. 80% davon werden in den Restmüll geworfen: DAS IST FALSCH!

Durch die Aktion Sammeldrache werden die Patronen gereinigt, neu befüllt und wieder verkauft: DAS IST RICHTIG UND WICHTIG FÜR UNSERE UMWELT.

Denn das Sammeln schont unsere Umwelt:

„Allein im Jahr 2017 hat der Sammeldrache durch die professionelle Aufbereitung und Wiederverwendung von 1,4 Millionen gebrauchter Tonerkartuschen rund 6300 Tonnen Treibhausgasemissionen und 13.100 Tonnen Primärressourcen eingespart. Bei einer wiederaufbereiteten Tonerkartusche werden 47% weniger Ressourcen verbraucht, 60 % weniger Treibhausgase erzeugt und 50% der Materialien wiederverwendet.“ (www.sammeldrache.de)

Vielen Dank, wenn Sie/wenn ihr uns unterstützt!

WPK MINT (Umwelt) Klasse 7

Vorlesewettbewerb

Jährlicher schulischer Entscheid zum Vorlesewettbewerb

Am 4. Dezember 2020 fand unter strengen Hygieneauflagen der diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt.

Der "leere" Klassenraum

Da in diesem besonderen Jahr alles irgendwie anders ist, konnte die Veränderung auch am Wettbewerb nicht vorbeiziehen. Wo sich normalerweise die Aula mit lauter Zuhörer*innen füllt um den Vorleser*innen gespannt und aufmerksam zu lauschen, gab es in diesem Jahr, coronabedingt, nur 12 Zuhörer*innen; jeweils vier aus jeder sechsten Klasse. Auch die Jury wurde dieses Mal aus den Deutschlehrerinnen der drei Klassen und drei Schüler*innen aus den 10. Klassen bestritten. Diesmal leider ohne Beteiligung von anderen Mitgliedern wie beispielsweise aus dem regionalen Buchhandel.

Der Gemütlichkeit halber fand der Wettbewerb in einem Klassenraum statt, der zuvor von der Klasse adventlich geschmückt wurde. Die Klassenkohorten saßen im Abstand von 1,5m in drei kleinen Grüppchen zusammen, dahinter an einer Tischreihe die Jury. Alle 20 Minuten wurde kurz stoßgelüftet, alle trugen Masken. Die Vorleser*innen durften geschützt durch eine Plexiglasscheibe ohne Maske ihren Vortrag gestalten.

Durch donnernden Applaus gekrönt konnten so alle 6 Teilnehmer*innen ihre Bücher vorstellen. Jedes Buch spannend auf seine Art, gut vorgetragen und mit Emotionen gefüllt.

Durchführung im kleinen Rahmen

Der zweite Teil des Wettbewerbs, in dem der unbekannte Text gelesen/ erlesen werden musste, fand dann auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der geschmückten Lehrerbücherei statt. Hier lagen alle sechs Teilnehmer*innen sehr dicht beieinander. Besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf einem Vorleser, der noch gar nicht so lange in Deutschland lebt und trotz allem einen emotionalen und flüssig vorgetragenen Text lieferte. Leider konnte durch den Lockdown die Bekanntgabe der Gewinner nicht mehr vor den Weihnachtsferien stattfinden. Da in den letzten beiden Tagen noch in jeder Doppelstunde Arbeiten geschrieben wurden, muss die feierliche Bekanntgabe leider auf das neue Jahr geschoben werden.

Nach den Ferien startet die Schule im Szenario B, sodass die Organisatorinnen entschieden haben, den/ die Gewinner/ Gewinnerin am Zeugnistag zu küren. Dort soll die geplante Ernennung und die Prämierung mit Foto stattfinden. Wir bitten um Ihre/ eure Geduld!

Die sechsköpfige Jury war sich aber einig, dass es auch dieses Mal wieder sehr gelungen war und trotz der umständlichen Maßnahmen zu einem tollen Ereignis wurde….

Vielleicht wird doch wieder öfter gelesen…… ;)

Autorin: S. Altrogge

Rezertifizierung MINT-Schule Niedersachsen

Verbleib im Exzellenz Netzwerk

Die Realschule Wallenhorst hat es erneut geschafft: Nach erfolgreicher Rezertifizierung bleibt sie Teil des Exzellenz-Netzwerks „MINT-Schule Niedersachsen“. Dieses wurde vor acht Jahren von der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, der Stiftung NiedersachsenMetall und der NORDMETALL-Stiftung und unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Kultusministeriums ins Leben gerufen, um überdurchschnittliche Bildungsansätze im MINT-Bereich zu würdigen.

Stefan Engelshove, Kuratoriumsvorsitzender der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland und Vice President Oil & Gas Deutschland / Betriebsleitung Siemens Energy Osnabrück (rechts) hat Schulleiter Stefan Schmidt (links) das neue Schulschild „MINT-Schule-Niedersachen – Realschule Wallenhorst 2020-2023“ im Nachgang der erfolgreichen Rezertifizierung überreicht. Foto: VME-Stiftung Osnabrück-Emsland

Damit ist sie eine von insgesamt nur 18 Schulen der Sekundarstufe I in Niedersachsen, die diesen Titel tragen dürfen. Durch die erfolgreiche Rezertifizierung kann die Realschule Wallenhorst weiter an den halbjährlich stattfindenden Netzwerktreffen profitieren, die den Austausch fördern und den Anstoß für neue Projekte liefern. „Es bringt für uns einen deutlichen Mehrwert, sich mit den anderen MINT-Schulen auszutauschen. Wir haben in den vier Jahren unserer Mitgliedschaft unser MINT-Profil ausgebaut und konnten auch den anderen MINT-Schulen neue Impulse geben. Es ist ein Austausch auf Augenhöhe, den wir sehr schätzen“, so Stefan Schmidt, Schulleiter der Realschule Wallenhorst.

Die Realschule Wallenhorst ist seit 2016 dabei. Nach vier Jahren stand nun die Bewerbung für eine Rezertifizierung auf dem Programm, in deren Folge die Schule von einer Fachjury auch vor Ort beurteilt wurde. Und das mit Erfolg: Die besondere Stärke der Realschule ist die Verzahnung der MINT-Fächer, aber auch das nachhaltige regionale Netzwerk der Schule. So gibt es beispielsweise für die Grundschulen in der Umgebung sog. Schnuppertage. Die Realschülerinnen und -schüler schlüpfen dann in die Rolle der „Lehrenden“ und werden so in ihrer Handlungssicherheit gestärkt. Die Schüler bereiten u.a. MINT-Experimente vor und führen diese mit Grundschülern durch. „Dass Grundschüler durch Realschüler für MINT-Experimente begeistert werden, ist großartig. Genauso sollte es sein, dass das MINT-Interesse vom Kindergarten über alle Schulformen hinweg von den Großen an die Kleinen weitergegeben wird“, hebt Stefan Engelshove, Kuratoriumsvorsitzender der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland und Vice President Oil & Gas Deutschland / Betriebs-leitung Siemens Energy Osnabrück hervor.

Alle zwei Jahre werden neue und rezertifizierte Schulen im Rahmen einer Aufnahmefeier vorgestellt, gewürdigt und vom Kultusminister im Netzwerk begrüßt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die für Ende Mai terminierte Aufnahmefeier abgesagt werden. Sie wird nachgeholt, sobald ein neuer Termin feststeht. In der Zwischenzeit hat auch die Realschule Wallenhorst vorab das Schild „MINT-Schule-Niedersachen – Realschule Wallenhorst 2020-2023“ in kleiner Runde überreicht bekommen. Mit dabei waren neben Schmidt und Engelshove außerdem Markus Holznagel, Fachbeauftragter MINT der Realschule Wallenhorst, Karsten Mühlmeier, Schulfachlicher Dezernent der Niedersächsischen Landesschulbehörde – Regionalabteilung Osnabrück und Christina Suthe, Bildungsreferentin der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland und Projektkoordinatorin MINT-Schule Niedersachsen. So kann die Realschule schon jetzt ihre Auszeichnung sichtbar machen.

V. Ge./pm, Foto: VME-Stiftung Osnabrück-Emsland

 

 

 

 

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