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GenerationenWerkstatt

Zimmerermeister baut Grüne Klassenzimmer mit Schülerinnen und Schülern der Realschule Wallenhorst und Hauptschule Bramsche

Dritte GenerationenWerkstatt bei Hörnschemeyer Dächer – neun Mädchen und Jungen lernen Handwerk

Lernen unter freiem Himmel, auf Bänken, die sie selbst gebaut haben. Für neun Mädchen und Jungen aus den Klassen sieben bis neun der Realschule Wallenhorst sowie der achten und neunten Klasse der Hauptschule Bramsche wird diese Vorstellung nach den Sommerferien Realität. Denn dann werden die Ergebnisse ihrer handwerklichen Arbeit an insgesamt sieben Donnerstagnachmittagen aufgestellt. Im Rahmen einer erweiterten GenerationenWerkstatt mit Teilnehmern aus zwei statt einer Klasse haben sie zusammen mit Zimmerergeselle Michel Kröger und Lagermeister Jan Larberg insgesamt zwölf Sitzgarnituren aus massivem Holz gebaut – genug Platz für jeweils eine komplette Klasse und perfekt geeignet für die Grünen Klassenzimmer, die mit diesen Klassenmöbeln der etwas anderen Art an beiden Schulen entstehen sollen.

Bild: Ein Zimmerermeister baut grüne Klassenzimmer mit Schülerinnen und Schülern der Realschule Wallenhorst und Hauptschule Bramsche - dritte GenerationenWerkstatt bei Hörnschemeyer Dächer – neun Mädchen und Jungen lernen Handwerk. Foto: konsequent

Das „Grünes Klassenzimmer“ mit der Hauptschule Bramsche sei bereits geplant gewesen, als die Frage nach einem sinnvollen Projekt mit der Realschule Wallenhorst für die diesjährige GenerationenWerkstatt aufkam, so Ina Hörnschemeyer. Kurzerhand entschlossen sie und ihr Team zusammen mit allen Beteiligten, grüne Klassenzimmer für beide Schulen zu bauen. „Das Projekt war erneut ein wunderbares Beispiel dafür, wie die Jugendlichen einen möglichen Ausbildungsberuf mit Freude und direkt in der Praxis kennenlernen konnten“, so Wallenhorsts Realschulrektor Stefan Schmidt beim gemütlichen Abschlussabend mit Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, zu dem Hörnschemeyer Dächer eingeladen hatte. Stefan Rudys vom Team Berufsorientierung an der Hauptschule Bramsche stimmte zu. Er war gleichzeitig in Vertretung für Schulleiterin Dorte Hierse nach Wallenhorst gekommen und betonte: „Für unsere Schülerinnen und Schüler ist das eine hervorragende Möglichkeit, sich auszuprobieren und das Handwerk kennenzulernen.“

Damit es so weit kam, tauschten Michel Kröger und Jan Larberg ihre Jobs auf dem Dach und in der Logistik für sieben Nachmittage im Mai und Juni gegen die Rolle als Lehrer im Handwerk – mit Erfolg! Die Arbeit ging zügig von der Hand, weil die Schüler engagiert dabei waren, wenn es darum ging, Schutzfarbe zu streichen und die Einzelteile der grünen Schulbänke und Tische zu montieren. Das Handwerk machte den Realschülerinnen und -schülern Julia Goda, Marie de Vries, Darren Keweloh, Florian Holtmeyer und Lion Laumerich aus Wallenhorst ebenso viel Spaß wie den Bramscher Hauptschülerinnen und -Schülern Lina Tanto, Eric Folz, Luca Krehenbrink und Damon Ewert. Damit sie dabei nicht nur mit anpacken konnten wie die Profis, sondern auch so aussahen, waren sie zum Start der GenerationenWerkstatt Hörnschemeyer-like eingekleidet worden, inklusive Logo auf der Brust.

Schuljahresabschluss

Abschlussspieletag 1.0 nach Corona an der RSW

Am Dienstag, den 12.07.22 fand das erste Mal nach langer Zeit wieder ein gemeinsamer Schuljahresabschluss in der Schule statt.

Zu diesem Zweck gingen die Jahrgänge gemeinsam zu unterschiedlichen Start-Stationen und duellierten sich dort jeweils mit den Parallelklassen des eigenen Jahrgangs. Vom Schubkarrenrennen, über Stelzenlauf und Cross-Golfen bis Marshmellow-Schnacken war alles vorhanden. Da es auch Spiele gab, die mit Wasser zu tun hatten, war es nur eine Frage der Zeit, wann bei den Temperaturen die ersten Schüler*innen klitschnass werden würden.

Im Anschluss wurde ab 12 Uhr ein großartiges Buffet mit vielen Salaten, Obstplatten, Gemüsesnacks, Kuchen, Pizzabrötchen, Minifrikadellen, Kuchen und sogar einer selbstgebackenen Benjamin Blümchen Torte eröffnet. Auch über selbst gebackenes Brot und Pizzabrötchen frisch aus dem Ofen durften sich alle freuen.

Ein sehr gelungener Abschluss eines anstrengenden Schuljahres nach und leider immer noch mit Corona. Die Realschule bedankt sich bei den Organisatoren und vor allem auch bei den zahlreichen Eltern, die so viele leckere Speisen beigesteuert haben. Wir wünschen allen erholsame Sommerferien.

Autorin: S. Altrogge

Verabschiedung Schulsekretärin

Karneval im Juli an der Realschule

Die Realschule Wallenhorst verabschiedet die langjährige Schulsekretärin mit buntem karnevalistischem Programm.

Gisela Flegel war fast 25 Jahre als Schulsekretärin an der Realschule Wallenhorst. Das ist außergewöhnlich! Und ebenso außergewöhnlich musste auch die Verabschiedung sein. Die Lehrkräfte der Realschule sowie die Schülerinnen und Schüler hatten dazu eine ganz besondere Überraschung vorbereitet. Das Thema Karneval als Motto für eine Überraschungsfeier war schnell gefunden, schließlich ist Gisela Flegel seit langem aktiv im KKC-Hollage und wurde auch bereits zweimal zusammen mit ihrem Ehemann zum Prinzenpaar gekürt. So wurde Gisela Flegel morgens mit dem Planwagen von bereits verkleideten Lehrerinnen und Lehrern zu Hause abgeholt. Ihr Ehemann Kurt Flegel unterstützte die konspirative Aktion, indem er sie morgens mit kleinen Bagatellen wie Autoschlüssel verstecken oder früh morgens das Enkelkind einladen von der zeitigen Abfahrt zur Schule hinderte. Er sorgte damit bei seiner Frau für allerlei Verwirrung: „Jetzt komme ich das erste Mal in meinen ganzen Jahren zu spät zu Schule!“ war ihr aufgeregter Kommentar. Die Planwagenfahrt zur Schule wurde immer wieder unterbrochen, damit weitere verkleidete Lehrkräfte einsteigen konnten.

Bild: Buntes Treiben in der Aula der Realschule

Derweil probten die Fünftklässler an der Realschule das Spalier. Selbst die Polizei war vor Ort, wenn auch nicht im humoristischem Auftrag. Aufmerksame Anwohner hatten eine mit einer Pistole bewaffnete Schülergruppe gemeldet. Glücklicherweise klärte sich der Sachverhalt schnell auf. Bei der Pistole handelte es sich um eine Attrappe für die Verkleidungsfeier und nicht um einen Amoklauf. Zum Glück war dies kein Ernstfall, aber alle an der Realschule fühlten sich durch die aufmerksamen Anwohner und den direkten und schnellen Einsatz der Polizei in guten Händen.

Die Verabschiedungsfeier war von dieser Situation allerdings nur kurz betroffen. Während die Gespräche im Hintergrund geführt wurden, wurde Gisela Flegel von einem jubelnden Spalier der Fünftklässler*innen empfangen. Ihr wurde nun die Aufgabe übertragen, mit einer Polonaise der Reihe nach alle übrigen Jahrgänge aus ihren Klassen abzuholen und in die Aula zu führen. Dies geschah natürlich mit Musik und viel Helau.

In der Aula versammelt, mit vielen verkleideten Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, trugen die Schüler*innen in der Bütt ihre Beiträge vor: schöne Worte, Sketche, Gedichte und Gesangseinlagen – eine richtige Karnevalsfeier. Zudem bekam Gisela Flegel von jeder Klasse einen selbst gebastelten Orden überreicht. Als Höhepunkt trugen die Lehrerinnen Silke Altrogge und Melanie Havermeyer die Büttenrede zu Gisela Flegels Werdegang vor. Für die Schülerinnen und Schüler gab es zum Abschluss standesgemäß noch reichlich Kamelle.

Autor: M. Holznagel

 

 

 

 

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