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Kooperation Schulz Systemtechnik

Kooperation zwischen Realschule Wallenhorst und Schulz Systemtechnik GmbH

In der Coronazeit haben das Unternehmen Schulz Systemtechnik GmbH und die Realschule Wallenhorst eine intensive Zusammenarbeit vereinbart und entsprechend einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Das ist für die Realschule sehr passend, da sie eine der wenigen Schulen ist, die aktives Mitglied im Exzellenznetzwerk MINT-Schule Niedersachsen ist und nun mit Schulz Systemtechnik einen weiteren starken Partner an ihrer Seite hat.

Bild (v.l.n.r.):Markus Holznagel (Koordinator MINT der Realschule Wallenhorst) und Christian Tebbe (Schulz Systemtechnik GmbH) bei der Übergabe des 3D-Druckers im Computerraum der Realschule.

 

Seit diesem Schuljahr steht der Schule ein 3D-Drucker zur Verfügung. Die Kosten wurden vom Kooperationspartner Schulz Systemtechnik übernommen. Damit werden die Unterrichtsmöglichkeiten der Realschule Wallenhorst erweitert. Markus Holznagel, MINT-Koordinator an der Realschule, stellte Christian Tebbe von Schulz Systemtechnik die Idee vor, einzelne Teile für Technikprojekte durch Schüler*innen am Computer zeichnen und ausdrucken zu lassen. „Das ist eine tolle Möglichkeit, den Schülerinnen und Schülern moderne Produktionstechniken näherzubringen und ihnen durch die eigenständige Konstruktion der Bauteile einen späteren möglichen Berufsweg sehr praxisnah aufzuzeigen”, so Tebbes Antwort.

Zunächst wird der 3D-Drucker im Technik- und Informatik-Bereich zum Einsatz kommen. Er wird bereits zum Entwurf und Druck von Roboter-Bauteilen im Fach Technik genutzt. Weiterhin ist der Einsatz im zukünftigen Pflichtfach Informatik angedacht, welches im nächsten Schuljahr in Jahrgang 9 eingeführt werden soll.

Autor: Markus Holznagel

 

Frankreichaustausch

Schüler*innen der Realschule Wallenhorst zu Gast im Collège du Pévèle in Orchies (Frankreich)

Endlich, nach drei Jahren coronabedingter Pause, fuhren wir 18 Realschüler*innen der 8., 9. und 10. Jahrgänge am 15. September 2022 wieder nach Orchies in Frankreich, um unsere Austauschschule zu besuchen. Wir alle waren sehr aufgeregt, wie es nach der langen Pause werden würde.

Alle Teilnehmer*innen trafen sich um 8:15 Uhr mit ihren Koffern am Busbahnhof vor dem Schulzentrum. Nachdem wir die letzten Sachen besprochen hatten, haben wir uns verabschiedet und auf den Weg nach Frankreich gemacht. Nach einer langen Busfahrt (mit Pausen etwa sieben Stunden) kamen wir endlich in Orchies an. Wir haben unsere Koffer genommen und sind alle gemeinsam in unsere Partnerschule Collège du Pévèle gegangen, wo uns ein Willkommensbuffet mit vielen leckeren, französischen Spezialitäten erwartete. Nach einer kurzen Pause haben sich unsere Austauschpartner*innen vorgestellt und dann die Schule gezeigt.

Dann war schon unser Wochenende, und das hieß Familienzeit. Wir haben uns erstmal kennengelernt und alle innerhalb der Gastfamilie vieles unternommen: Einige sind einkaufen gegangen, andere sind in die große Nachbarstadt nach Lille gefahren, haben die Kirmes besucht, waren bei einem Fußballspiel oder haben sich das Meer angesehen und vieles mehr. Das war schon sehr spannend und die erste Gelegenheit, unsere Französischkenntnisse zu nutzen und bei der ein oder anderen Gelegenheit „mit Händen und Füßen“ zu unterstützen. Aber eigentlich klappte das ganz gut!

Am Montagmorgen sind wir alle in die französische Hauptstadt nach Paris gefahren, die Stadt der Liebe. Natürlich war unser erstes Ziel der Eiffelturm und nach vielen Sicherheitskontrollen und 720 Treppenstufen bis zur zweiten Etage hatten wir es geschafft und die Aussicht über Paris genießen. Danach gab es ein schönes Picknick vor dem Eiffelturm. Anschließend machten wir eine Bootstour über die Seine und konnten dabei die Sehenswürdigkeiten Notre-Dame, den Louvre, die Champs-Elysées und den Triumphbogen bestaunen. Danach sind wir mit dem Bus zurück nach Orchies gefahren.

Am Mittwoch besuchten wir die Nachbarstadt Douai. Dort haben wir uns in französische und deutsche Gruppen aufgeteilt und nacheinander eine Tour durch den Glockenturm gemacht. Nach 133 Treppenstufen waren wir ganz oben bei den Glocken und haben uns das berühmte Glockenspiel angehört. Nach der Besichtigung hatten wir freie Zeit, um uns Douai anzuschauen.

Nachmittags sind wir durch den Ort Orchies gegangen und unsere Austauschpartner*innen haben uns viel über ihre Heimatstadt erzählt und gezeigt. Anschließend wurden Gesellschaftsspiele in der Schule gespielt.

Am sonnigen Donnerstag sind wir alle mit einem Bus nach Lille gefahren. Zuerst hatten wir eine Besichtigung im Kunstmuseum Palais des Beaux-Arts, dann sind wir in das Zentrum gegangen, wo uns unsere französischen Freunde Informationen über die Stadt gegeben haben. Danach hatten wir freie Zeit im Zentrum, wo viele Geschäfte durchstöbert wurden. Nach der freien Zeit sind wir in den kleinen Zoo in Lille gegangen, in dem viele interessante Tiere zu beobachten waren. Abschließend unternahmen wir eine Wanderung durch ein kleines Waldstück bevor wir alle müde in den Bus eingestiegen sind.

Natürlich wollten wir den Schulalltag in Frankreich erleben, daher haben wir zwei Tage in der Schule verbracht. Die Schule beginnt dort erst um 8:25 Uhr. Das fanden wir schön! Aber sie endet auch erst um 17:00 Uhr – das ist wohl weniger schön. An unserem Treffpunkt in der Schule konnten wir an verschiedenen Fachunterrichten teilnehmen: Sport, Latein, Italienisch, Französisch, Mathe, Geschichte und vieles mehr. Aber natürlich war die Deutschstunde am interessantesten. Die französischen Schüler*innen haben uns auf Deutsch Fragen gestellt und wir haben auf Französisch geantwortet. Nach ein paar anstrengenden Stunden Unterricht war es Zeit für eine Mittagspause in der Schulmensa. An einem Tag gab es vegetarische Lasagne und an dem anderen Spaghetti Carbonara. Nach dem Essen gab es eine einstündige Pause. Danach hatten wir noch einige Unterrichtsstunden und konnten um 17 Uhr müde nach Hause gehen.

Dann war auch schon der Tag der Abreise gekommen. Wir haben uns von unseren Gastfamilien verabschiedet und sind mit dem Bus losgefahren. Natürlich mussten wir und der Busfahrer auch Pausen einlegen. Da wir den Bus auf der Hinfahrt so sauber hinterlassen hatten, machte der Busfahrer die Pause extra auf einem Parkplatz mit einem McDonald‘s. Das hat viele gefreut und der Busfahrer hatte “ein Hoch auf unseren Busfahrer” verdient.

In Wallenhorst angekommen, haben wir uns sehr gefreut, unsere Familien wiederzusehen und sie fest umarmt. Dann haben wir uns von unseren Lehrerinnen Frau Lanfer und Frau Wöstmann verabschiedet und sind zurück nach Hause gefahren oder gegangen.

Wir sind sehr froh, dass wir das Glück hatten, bei diesem Austausch mitmachen zu dürfen. Und wir wünschen allen nachfolgenden Jahrgängen, dass auch sie das gleiche Glück haben!

Nun freuen wir uns darauf, die französischen Austauschpartner*innen im März bei uns in Wallenhorst wiederzusehen. 

Autorinnen: Stella Marder und Sarah Schlüter, Jahrgang 8

 

Spendenaktion zugunsten der Ukraine

Die Schülervertretung und der Förderverein der Realschule Wallenhorst sammeln Spenden für die Ukraine

Weil auch die Schülerinnen und Schüler der Realschule Wallenhorst etwas tun wollten, verkauften sie selbstgebackene Muffins. Die Einnahmen sind für Kinder in der Ukraine gedacht.

Im Bild (v.l.n.r.): Monique Bucher, Katharina Meyer (Vorsitzende des Fördervereins), Celine Eibisch, Stefan Schmidt (Schulleiter), Evelina Garkalne, Phil Bockgrawe, Dima Almoustafa, Philipp Höcker (Klassensprecherteams der 10. Klassen)

Der Beginn des Ukrainekrieges vor über 200 Tagen versetzte uns in Entsetzen und Angst. Ein Krieg in unserer direkten Nachbarschaft, in Europa! Nachdem kurze Zeit später über das Leid der Menschen in der Ukraine berichtet wurde und die ersten Flüchtlinge in unserer Schule ankamen, stellten wir uns die Frage, wie wir helfen können. So versammelte sich die Schülervertretung und brachte einige Ideen zusammen, zu denen sich dann immer mehr Interessierte anschlossen und neue Anregungen einbrachten. Herausgekommen waren zwei Spendenaktionen: Eine von der Schülervertretung und die andere vom Förderverein organisiert. Bei der Spendenaktion der Schülervertretung waren die Schülerinnen und Schüler aufgerufen, zu Hause Muffins zu backen und dann in der Schule zu verkaufen. Die Grundidee: Wenn alle Schüler*innen wenigstens einen Muffin für den guten Zweck kaufen, bekommen wir einen ordentlichen Spendenbetrag zusammen. Der Förderverein andererseits schloss sich der Idee der Schülervertretung an und spendete kurzerhand alle Einnahmen aus dem Elterncafé vom Tag der offenen Tür.

Insgesamt kamen so 1743,80 Euro zusammen, die nun an das Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ überwiesen wurden. Das Bündnis hilft gezielt den Menschen aus der Ukraine: in der Ukraine selbst, auf allen Stationen der Flucht und auch in den Ländern, in denen die geflüchteten Menschen Schutz suchen.

Autor: Stefan Schmidt

 

 

 

 

 

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